Sie suchen nichts Billiges um jeden Preis, sondern Wertvolles besonders preiswert?
John Ruskin

Über Webdesign Preise und Website Kosten

K ennen Sie den Unterschied zwischen Preis und Kosten? Hört sich kleinlich an, ist es aber nicht. Im Gegenteil, denn in der Differenzierung liegt der essentielle Unterschied von Marketing und Betriebswirtschaft. Keine Sorge, wenn Sie jetzt den Unterschied zwischen Preis und Kosten nicht in Worte fassen können. Schauen Sie doch zuerst in die Praxis:

Die Preis-Problematik

Der Preis gehört bei der Veranschlagung eines Webprojekts zu den zentralen Überlegungen eines Webdesigners, aber auch zu denen des Kunden.

Aus der Sicht des Webdesigners sieht das Problem so aus: Ist der Preis zu hoch, schaut sich der Kunde weiter um, ist er zu niedrig, bekommt der Webdesigner zu wenig, um sein Auskommen zu finanzieren. Für den Kunden ist die Lage anders: Ist der Preis zu hoch, verliert er Kapital, ist der Preis zu niedrig, entgehen ihm wahrscheinlich Marktchancen.

Welches sind nun die Faktoren bei der Preisfestlegung? Viele spielen mit, wenn es für den Webdienstleister darum geht, den richtigen Preis zu offerieren, persönliche und allgemeine. Hier die Wesentlichsten, formuliert aus der Sicht des Webdienstleisters:

Projektanforderungen

Um das Projekt überhaupt einschätzen zu können, müssen die Anforderungen und die Projektdetails bekannt sein: Neuentwicklung oder Relunch? Umfang der Website? Werden die Inhalte bereitgestellt? Welche Funktionalität ist Bedingung? CMS oder Landingpage? Wenn ja, welches? Und welches Projektmanagement wird benötigt? u.v.m.

Kundensituation

Ein Punkt, der bei der Preisfestlegung oftmals unterschätzt wird, aber die Marktsituation des Kunden oftmals entscheidend ist. Dabei gibt es eindeutige Klassierungsfaktoren. Insbesondere besteht ein direkter Zusammenhang zwischen Firmengröße und Budgethöhe, das zeigen Auswertungen von Webbudgets deutlich.

Bei Firmen mit einem Umsatz kleiner 100 Tausend Euro liegen fast Dreiviertel aller Webbudgets < 2500 Euro, bei Firmen mit einem Umsatz zwischen 100 Tausend Euro und 1 Mio. Euro liegen die Werbebudgets bei > 5000 Tausend Euro. Außerdem erkennt man im Web-Marktindex, dass bei gewissen Firmen die Branche das Budget beeinflusst, d.h. Verwaltungs- und IT-Firmen geben beispielsweise rund das Doppelte für ihre Website aus als Betriebe z.B. im Gastgewerbe.

Erfordert das Webprojekt spezielle Fertigkeiten, dann werden die benötigten Werbebudgets und Projektbudgets automatisch höher.

Spezielle Dienstleistungen

Es gibt Kunden, für die es wichtig ist dass ihre Unternehmens Website nach der Fertigstellung weiter gepflegt und aktualisiert wird. Für solche Fälle bieten wir die Möglichkeit nach Aufwand oder mit einem Wartungsvertrag, diese Anforderungen regeln.

Marktpreise

Als professioneller Webdesigner wissen wir aus Erfahrung, was wir für ihre Projekte verlangen müssen, um die gestellten Kundenanforderungen u.a. traffic + conversion rate, auch professionell umsetzen zu können. Gerne werden wir ihnen, nach einem Beratungsgespräch einen möglichen Kostenumfang mitteilen. Gerne können Sie auch versuchen, sich über die Marktpreise online zu informieren. Das Internet und der Webkalkulator bieten Ihnen dazu viele hilfreiche Hinweise.

Website-Kosten berechnen

Definieren Sie zuerst Ihr Projekt mit dem für Webprojekte allgemein gültigen Fragekatalog*. Sie erhalten danach sofort die Berechnung des Marktpreises. Ein persönliches Gespräch kann und will dieser Webkalkulator nicht ersetzen, vielmehr soll er ein solches vorbereiten. Es ist keine Registration erforderlich und personenbezogene Daten werden nicht gespeichert. Fachkenntnisse sind nicht notwendig, markieren Sie die Antwort, die am besten zu Ihrer Situation passt.

„Es gibt kaum etwas auf dieser Welt, das nicht irgend jemand ein wenig schlechter machen und etwas billiger verkaufen könnte, und die Menschen, die sich nur am Preis orientieren, werden die gerechte Beute solcher Machenschaften. Es ist unklug, zuviel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld. Das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen.“

John Ruskin