HIB Media Social Media

A

Account
Nutzerkonto bei Online-Angeboten mit einer Zugangsbarriere in Form einer Registrierung

Adden
Im Sprachgebrauch meist im Zusammenhang mit dem Hinzufügen von Kontakten in Social Networks oder Instant-Messaging-anegboten benutzt.

Advertorial
Kofferwort aus Advertising und Editorial. Redaktionelle Aufmachung einer Werbeanzeige, die den Anschein eines redaktionellen Beitrags macht.

Awareness
Bewusstsein/Aufmerksamkeit (für etwas).

B

B2B (Business-to-Business)
Beziehungen zwischen zwei Unternehmen.

B2C (Business-to-Consumer)
Beziehungen zwischen Unternehmen und Privatpersonen.

Best Practice
Methoden, Geschäftsprozesse und technische Systeme, die verwendet werden, weil sie sich in betriebswirtschaftlicher Hinsicht als Beste(s) bewährt haben.

Brand
Marke, die mit einem oder mehreren Produkten verbunden ist.

Branded Community
Gruppe von Personen, die sich aufgrund einer bestimmten Marke z. B. in Foren zusammenfindet.

Brand Engagement
Emotionale und rationale Bindung, die ein Konsument für eine Marke empfindet. Je größer das Brand Engagement eines Kunden, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass er sich für die Marke als Opinion Leader engagiert.

Buzz (auf Deutsch: Begeisterung, Gerücht)
Gesamtheit des sprachlichen Aufkommens, das zu einem bestimmten Thema in Foren, Blogs und Communitys angefallen ist.

C

C2C (Consumer-to-Consumer)
Sowohl online als als auch offline stattfindende geschäftliche Beziehungen zwischen Privatpersonen.

Click Through Rate (CTR)
Die CTR ist eine Kennzahl für die Effizienz von Online-Werbung und gibt Auskunft über das Verhältnis der Nutzer, die mit der Werbung in Berührung kommen – also die Werbekontakte gemessen zum Beispiel in Unique Usern – und derer, die den Werbeträger tatsächlich anklicken.

Content
Mediale Inhalte wie Videos, Bilder oder Texte.

Corporate Blog
Weblog eines Unternehmens, das seine Zugehörigkeit offen durch ein Logo etc. demonstriert.

Corporate Culture (CC)
Verhaltensebene eines Unternehmens als Konkretisierung der Unternehmensphilosophie.

Corporate Design (CD)
Visuelle Erscheinung eines Unternehmens, zum Beispiel das Logo, visuelle Darstellung (z.B. in Printwerbemitteln und im Internet), Arbeitskleidung, Farbgebung etc. Bestandteil des CIs

Corporate Identity (Cl)
„Charakter“ eines Unternehmens. Dazu gehören u. a. eine Unternehmensphilosophie, das Leitbild, die Handlungsrichtlinien, gegebenenfalls akustische Zeichen sowie alle weiteren Unterscheidungs- und Alleinstellungsmerkmale. Ziel ist, nach außen einen Wiedererkennungswert sowie für Kunden und Mitarbeiter die Möglichkeit zu schaffen, sich mit dem Unternehmen zu identifizieren.

Cost-per-Click (CPC)
Abrechnung nach Klickzahlen auf Links in einer Online-Anzeige. Ein Unternehmen, das eine Anzeige schaltet, muss also nur zahlen, wenn die Anzeige geklickt wird.

Cost-per-Engagement (CPE)
Abrechnung nach der Anzahl erfolgter Nutzeraktionen, z. B. Befreundungen mit dem Markenprofil oder Teilnahme an Aktionen des Werbungtreibenden.

Cost-per-lnstall (CPI)
Abrechnung nach der Anzahl erfolgter Installationen einer Applikation, eines Gadgets oder sonstigen dem Werbungtreibenden zuzuordnenden Features.

Cost-per-Lead (CPL)
Abrechnung nach der Anzahl erfolgreicher Kontaktanbahnungen mit potenziellen Neukunden; Leads drücken sich zum Beispiel durch Kundenanfragen nach Produkten oder durch Registrierungen aus.

Cost-per-Sale (CPS)
Abrechnung nach der Anzahl abgeschlossener Produktverkäufe, die eindeutig auf die Online-Werbung zurückgeführt werden können.

Crossmediales Marketing
Marketingmaßnahmen, die inhaltlich, gestalterisch und redaktionell verknüpfte Medienkanäle nutzen, um zielgerichtet zu informieren.

Crowdsourcing
Prozess der Ideen-Findung und Problemlösung zu einer klar umrissenen Problemstellung, die ein Unternehmen vorgibt. Die Teilnehmer arbeiten unentgeltlich, werden aber oft durch bestimmte Maßnahmen zur Mitarbeit motiviert (z. B.Wettbewerbe).

CRM (Customer Relationship Management)
Kundenpflege und Kundenbeziehungsmanagement.

Cyber-Bullying
Nutzung moderner Kommunikationsmittel, um andere Menschen zu schikanieren und ihnen zu schaden.

D

Digital Natives
Personen die zu einer Zeit aufgewachsen sind, in der bereits digitale Technologien wie PC, Internet. Mobilfone und MP3S verfügbar waren und die Welt nur so kennen.

Digital Immigrant (dt.: digitaler Einwanderer)
Personen die sich die technologischen Welten erst als Erwachsende erarbeiten und erforschen müssen.

E

E-Commerce
Elektronischer Handel, in dessen Verlauf alle geschäftlichen Transaktionen über Datennetze wie das Internet abgewickelt werden.

F

Foto- und Video-Sharing
Mit Foto- und Video-Sharing-Diensten können Nutzer anderen Teilnehmern Fotos undVideos zurVerfügung stellen, die anschließend bewertet, kommentiert und weiterempfohlen werden.

G

Gadget
Technisches Werkzeug oder Gerät mit besonders ausgereifter oder bisher in dieser Form nicht bekannter Funktionalität – nicht selten mit außergewöhnlichem Design.

Gatekeeper
Einflussfaktor (in der Regel eine Person), der die Entscheidungskraft darüber innehat, welche Nachricht in den Medien aufgegriffen wird.

I

Instant Messenger
Dienste, die Nutzern die Möglichkeit bieten, sich mit anderen Teilnehmern zu verbinden und online in Echtzeit auszutauschen.

Involvement
Intensität der emotionalen Verbundenheit, die ein Konsument für ein Produkt empfindet. Siehe auch Brand Engagement.

Issue Management
Systematische Auseinandersetzung eines Unternehmens mit den Themen der Umwelt.

K

Kommunikator
Sender, der eine Botschaft über ein Medium an den Empfänger übermittelt.

Many-to-Any
Zwei-Wege-Kommunikation, durch den Konsumenten

KPI (Key Performance Indicator)
Betriebswirtschaftliche Kennzahl, anhand deren Auswertung Erfolg oder Misserfolg des unternehmerischen Handelns ermittelt werden kann.

M

Mashup
Erstellung neuer Inhalte Inhalte.

Mailings
Persönlich adressierte, massenhaft vervielfältigte Briefsendung, z. B. Werbebriefe.

Metrik
Messbarmachung, Methode

Microblogs
Eine Form des Bloggens, bei der Nutzer kurze, SMS-ähnliche Textnach-rich-ten veröffentlichen können. Die Länge dieser Nachrichten ist bei Twitter beispielsweise auf 140 Zeichen beschränkt.

Micropayment
Bezahlung niedriger Summen im E-Commerce

Microsite
Website mit wenigen Unterseiten und simpler Navigation, die meist zu einem größeren Internet-Auftritt gehört, aber trotzdem eigenständig (mit unabhängiger URL) besteht. Microsites werden häufig als Mittel für zeitlich beschränkte Marketing-Maßnahmen genutzt.

Monitoring
Systematische Überwachung von Foren, Blogs und Suchmaschinen. Dabei suchen Monitoring-Tools rund um die Uhr nach interessanten oder kritischen Web-Inhalten im Internet und checken automatisch vorab festgelegte Suchbegriffe in allen bekannten Suchmaschinen, Blogs, Foren oder Webseiten.

Multiplikator
Personen oder Medien, die durch Informations- und Meinungsübermittlung die Verbreitung (Multiplikation) von Standpunkten und Kenntnissen in der öffentlichen Meinung nachhaltig fördern.

Music Sharing
Nutzer können Musik hören und ihre musikalischen Vorlieben mit anderen Teilnehmern teilen.

N

Neartime
Zeitnah, aber nicht zeitgleich.

O

One-to-Many
Ein-Weg-Kommunikation, „eine Botschaft an viele“.

Open Source
Weitestgehend auf Software bezogen, bedeutet Open Source, dass nicht nur die Möglichkeit besteht, Einblick in den Quelltext zu nehmen, sondern auch die Erlaubnis, diesen Quellcode beliebig weiterzugeben, zu verändern oder zu erweitern.

Opinion Leader
Personen, die innerhalb ihrer Netzwerke respektiert werden, sehr gut vernetzt sind und einen nicht unerheblichen Einfluss die Meinung und das Verhalten anderer Nutzer ausüben.

P

Personenbezogene Daten
Angaben, die sich auf eine natürliche Person, also einen Menschen beziehen oder beziehen lassen. Nach der Definition des Bundesdatenschutzgesetzes sind dies Einzelangaben über persönliche oder sachliche Verhältnisse einer bestimmten oder bestimmbaren natürlichen Person (Betroffener).

Podcasts
Audio- oder Video-Beiträge (auchVodcasts genannt) einzelner oder mehrerer Autoren zu verschiedenen Themen. Diese werden meist über ein Abo-System (RSS) abgefragt und automatisch auf den Computer des Abonnenten geladen.

Prosument
Wortschöpfung aus den englischen Begriffen „Producer“ und „Consu-mer“. Prosumenten sind Kunden, die das Produkt selbst aktiv konsumieren und ihre Meinung darüber kommunizieren bzw. das Produkt aktiv weiterempfehlen.

R

Realtime
Echtzeit.

Rezipient
Empfänger einer Botschaft in einem medialen Kommunikationsprozess.

ROI (Return on Investment)
Kennzahl zur Messung des Gewinns, der aus den eingesetzten Investitionen hervorgeht.

RSS (Really Simple Syndication)
Technik, die es dem Nutzer ermöglicht, die Inhalte einer Webseite zu abonnieren oder in andere Webseiten zu integrieren. Dabei werden neue Inhalte automatisch auf das Endgerät des Abonnenten geladen. Als RSS-Feed wird die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet.

S

Seeding
Im Marketing-Bereich das gezielte In-Umlauf-Bringen verschiedener, häufig medial aufbereiteter Botschaften an ausgewählten Orten zu strategischen Zwecken. Siehe auch „Virales Marketing“.

Speicherfrist
Angaben zur Löschung oder Sperrung (Archivierung) von Daten.

Speicherort
Der Ort, wo Daten tatsächlich physikalisch gespeichert sind.

Social-Bookmarking-Dienste
In Social-Bookmarking-Diensten können Inhalte von Websites als digitale Lesezeichen angelegt, mit Schlagworten versehen und mit anderen Nutzern geteilt werden.

Social Media
Social Media ist eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. Diese Faktoren unterscheiden Social Media von den traditionellen Massenmedien. Als Kommunikationsmittel setzt Social Media einzeln oder in Kombination auf Text, Bild.Audio oderVideo und kann plattformunabhängig stattfinden.

Social-Media-Reputation
Ruf und Ansehen eines Unternehmens, einer Marke, eines Produkts oder einer Person in sozialen Netzwerken. Social Media Reputation Management umfasst damit alle strategischen und taktischen Maßnahmen, die darauf abzielen, einen Ruf im Internet aktiv in eine gewünschte Richtung zu beeinflussen.

Social Networks
In Social Networks können Nutzer andere Teilnehmer kontaktieren, sich mit ihnen verbinden oder austauschen und werden über Neuigkeiten in ihrem Netzwerk informiert.

Social-Network-Aggregatoren
Social-Media-Aggregatoren bündeln Online-Angebote und nutzerrelevante Inhalte verschiedener Social-Media-Dienste und stellen diese Informationen an einer zentralen Stelle zurVerfügung.

Social-News-Seiten
Auf Social-News-Seiten können Nutzer Nachrichten bookmarken, bewerten und kommentieren. Diese Nachrichten werden dann anderen Teilnehmern präsentiert.

Social-Media-Policy
Social Media Kommunikations-Richtlinien für Mitarbeiter eines Unternehmens. In Ihnen wird definiert was kommuniziert werden darf und wie sich die Mitarbeiter eines Unternehmens in der Social Media, im Sinne Ihres Arbeitgebers zu verhalten haben.

Stakeholder
Natürliche oder juristische Person mit einer (wirtschaftlichen) Beteiligung an einem Projekt oder einer Aktion. Der Begriff findet ebenfalls Verwendung, wenn eine Person lediglich ein besonderes Interesse an einem Projekt/einer Aktion hat.

T

TKP (Tausend-Kontakt-Preis Preis)
Preis pro 1.000 Werbemittelkontakte (Ad Impressions, z.B. Banner-Einblendungen), die gebucht werden.

Touch Points
Schnittstelle bzw. Berührung Marke mit Kunden/Stakehokj oder Kampagne.

Tool
Jegliche Form eines Hitfsmittels, wie z.B. ein Plugin oder ein Dienstproramm.

Traffic
Die Gesamtheit digital übertragener Daten

Tweet
Kurz-Nachricht,die über den Microblogging-Dienst Twitter versendet wird.

U

Usability
Nutzerfreundlichkeit eines (Web-)Angebots. Allgemein gilt: Je intuitiver eine Anwendung zu bedienen ist, desto größer ist die Nutzerfreundlichkeit.

User Experience
Nutzererfahrung oder auch Anwendungserlebnis. Inkludiert alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, Dienst, einer Umgebung oder Einrichtung.

User Generated Content (UCG)
User Generated Content ist Inhalt, der von Nutzern in eigener kreativer Leistung erstellt wird, z. B. in Online-Netzwerken, Blogs, Webforen und Social Bookmarking Services.

V

Virtuelle Welten
Interaktive und simulierte Online-Umgebungen. Die Bewohner der virtuellen Welten sind Menschen, die sich durch Avatare – künstliche Personen oder grafische Stellvertreter einer echten Person in der virtuellen Welt – einen Charakter geben und über diesen mit anderen Avataren in Kontakt treten.

Virales Marketing
Epidemisches Ausbreiten einer zu Marketing-Zwecken generierten Nachricht (häufig in Form eines Viral Spots) in sozialen Netzwerken. Die Verbreitung der Nachrichten basiert auf Mundpropaganda. Diese Marketingform ist primär im Internet zu beobachten.

Viral Spot
Werbespot, der für das Internet produziert wird.

W

Weblog
Via Blogs (Abkürzung für Weblogs) können Nutzer Meinungen zu spezifischen Themen, News oder Aspekte des eigenen Lebens veröffentlichen. Den Lesern ist es möglich, den Content auf einem Blog zu kommentieren, zu verlinken und zu diskutieren.

Webmonitoring
Systematische Suche im Internet nach Firmen-, Marken-, Personen- und Wettbewerbernennungen sowie Meinungen mit anschließender Katego-risierung und Archivierung der extrahierten Daten.

Werbeträger
Ein Medium, in das Werbemittel eingebettet werden, um eine Übermittlung an Empfänger zu ermöglichen. Der Werbeträger dient demnach als Plattform bzw. „Verpackung“.

Widget
Kleines Computerprogramm, das in eine grafische Benutzeroberfläche oder Website eingebunden ist und nicht als eigenständige Anwendung betrieben wird.

Wiki
Dient dem Austausch von Wissen und Informationen online. Die Beiträge in Wikis können von mehreren Autoren erstellt werden. Inhalte lassen sich jederzeit bearbeiten und somit verändern.

Wording
Speziell erstellte Richtlinien für Diktion und Tonalität bei der Produktion von Text-Publikationen. Ein Wording stellt die Einigung darüber dar, in welcher Form Texte formuliert bzw. kritische Begriffe geschrieben werden sollen.